Tischtennis-Club Frankfurt (Oder)

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Frankfurter Tischtennisspieler sind Verbandsliga-Meister

 

TSV Stahnsdorf II - TTC Frankfurt 5:9 Der TTC Frankfurt krönt eine fantastische Saison. Mit voller Konzentration und Kampfgeist bestritten die Oderstädter auch ihr letztes Saison-Punktspiel in Stahnsdorf. Wie fast immer in der gesamten Spielzeit ging das TTC-Team mit einem Vorsprung aus den Anfangsdoppeln heraus. Waczek/Kretzschmar gestalteten ihre Partie souverän, ohne Satzverlust gewannen sie gegen Schwarze/Sablitzki. Dagegen hatten Rudomina/Witt bei ihren 3:2-Sieg gegen Krüger/Ahrens schon mehr Arbeit zu leisten. Auch Reiche/Fischer spielten ein gutes Doppel, mussten sich aber doch mit 1:3 am Ende ihren Gegnern beugen.
Für klare Verhältnisse sorgen anschließend Kamil Rudomina und Roman Waczek bei ihren Erfolgen und brachten die Gäste auf die Siegerstraße. Die zwei folgenden Einzel im mittleren Paarkreuz waren dann von Spannung und Dramatik geprägt. Uwe Witt verlor seine Begegnung in der Verlängerung gegen Andre Ahrens hauchdünn. Peter Kretzschmar konnte nach einem 1:5-Rückstand im Entscheidungssatz noch mit viel Routine den Kopf aus der Schlinge ziehen und setzte sich knapp mit 16:14 gegen den jungen Stahnsdorfer Nachwuchsspieler Oliver Scholz durch. Im Youngster-Duell überzeugte Pit Fischer voll, er gewann mit einer offensiven Spielweise klar mit 3:0 gegen seinen Kontrahenten. Im letzten Einzel des ersten Durchganges fand dann Marco Reiche keine Einstellung gegen Gerd Sablitzki. Der Randpotsdamer setzte immer wieder geschickt seine Rückhand ein und platzierte die Bälle genau in die Ecken, so dass Reiche ohne Chance blieb und 0:3 verlor.
Die beiden Oldies in den Reihen ihrer Mannschaften bestritten danach die Spitzenpaarung des Tages. Wie immer lieferten sich Olaf Krüger und Roman Waczek ein packendes Duell, das diesmal der Gastgeber-Akteur für sich entschied. Kamil Rudomina und Peter Kretzschmar bauten anschließend aber wieder die Mannschaftsführung mit ihren 3:1-Siegen auf 8:4 aus. Auch die Niederlage von Uwe Witt gegen Oliver Scholz schmerzte nicht mehr so sehr, denn Marco Reiche machte den Sack endgültig für das TTC-Team zu. Er gewann nach einem wechselvollen Verlauf das Match im 5. Satz mit 11:8 gegen seinen Stahnsdorfer Widerpart. Damit war die Meisterschaft perfekt. Mit 31:5 Punkten, bei 13 Siegen, drei Unentschieden und nur einer Niederlage gegen Geltow triumphierten die Frankfurter Tischtennisspieler über ihre Konkurrenz.
Aus verschiedenen Gründen wird aber der TTC Frankfurt nicht den Aufstieg wahrnehmen. Das Abenteuer Verbandsoberliga wäre für die Oderstädter eine Nummer zu groß. Weder personell noch finanziell kann so ein kleiner Verein wie Frankfurt die nächsthöhere Liga stemmen, die größtenteils aus Berliner Teams besteht. Auch der neue Plastikball spielt dabei eine wichtige Rolle. In der Verbandsoberliga wird schon seit zwei Jahren mit diesem Ball gespielt. Die Frankfurter Spieler werden ab nächster Woche erst ernsthaft beginnen, mit diesem Ball zu trainieren. Dies ist auch damit verknüpft, dass neue Hölzer und Beläge probiert werden müssen. Außerdem steht auch die weitere Integration von Lennard Bulla und Pit Fischer im Männerbereich im Vordergrund, damit auch der Spielbetrieb in der Verbandsliga für den TTC Frankfurt mittelfristig gesichert werden kann.

TTC: Rudomina, Kretzschmar je 2,5 Punkte; Waczek 1,5 Punkte; Reiche und Fischer je 1 Punkt, Witt 0,5 Punkte

 

1. Herren

von links: Pit Fiscger, Marco Reiche, Peter Kretzschmar, Uwe Witt, Roman Waczek, Kamil Rudomina

 

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