Tischtennis-Club Frankfurt (Oder)

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Vermeidbare Niederlage im Abstiegsduell

 

Post Brandenburg – TTC Frankfurt 9:5 Zunächst hatten die Frankfurter Tischtennisspieler einen guten Start, denn zwei Doppelerfolge wurden erkämpft. Waczek/Kretzschmar siegten dabei ohne Probleme mit 3:0 gegen ihre Kontrahenten und Reiche/Stapf setzten sich im Entscheidungssatz gegen Schütze/Köhn durch. Gegen das Spitzendoppel der Gastgeber hatte Fischer/Ledwig nicht wirklich eine Chance.
Die ersten beiden Einzel im oberen Paarkreuz endeten dann remis. Roman Waczek ging in vier Sätzen als Gewinner vom Tisch, Peter Kretzschmar zog dagegen mit dem gleichen Resultat gegen den unbequem spielenden Abwehrspezialisten Michael Kollatsch den Kürzeren. Marco Reiche konnte anschließend den Vorsprung für die Oderstädter durch einen 3:1-Erfolg gegen Florian Fischer wieder ausbauen. Am Nebentisch wehrte sich sein Mannschaftskamerad Pit Fischer zwar tapfer gegen die drohende Niederlage, konnte sie aber letztendlich nicht verhindern. Pascal Stapf stellte dann mit einem taktisch klug herausgespielten 3:1-Sieg gegen Niklas Schütze den alten Zweipunktevorsprung für die TTC-ler wieder her. Das sollte jedoch der letzte Zähler für die Frankfurter sein, danach gingen sechs Partien in Folge an die Brandenburger.
Besonders schmerzlich waren dabei für die Oderstädter drei Fünfsatzniederlagen jeweils in der Verlängerung des Entscheidungsabschnittes. Roman Waczek, Pit Fischer und Felix Ledwig führten in ihren Begegnungen mit 2:0, jedoch drehten ihre Gegner noch die Matches. Roman Waczek lieferte sich gegen Michael Kollatsch eine Spitzenpaarung auf sportlich hohem Niveau. Klasse Ballwechsel mit gutem Umkehrspiel von beiden Akteuren waren in dieser Begegnung zu sehen. Pit Fischer scheiterte vor allem an noch fehlender Spielerfahrung gegen seinen Namensvetter Florian Fischer. Er fand in dieser Partie nie so richtig zu seinem Spielrhythmus und ergriff so wenig selbst die Initiative. Felix Ledwig merkte man die fehlende Spielpraxis in seinem Einzel gegen Niklas Schütze an. Oft stand er nicht richtig zum Ball und agierte zu überhastet. Da Felix seine Laufsaison in diesem Jahr mit einer überragenden Zeit von 2:27 beim New Yorker Marathon abgeschlossen hat, wird er auch noch die nächsten Begegnungen in dieser Halbserie für den TTC bestreiten und sicherlich dann wieder auch Erfolge in dieser Sportart feiern können.
Insgesamt bleibt es bei einer bitteren Niederlage für die Frankfurter Tischtennisspieler. Vielleicht können sie am nächsten Wochenende Wiedergutmachung betreiben, wenn es zu einem weiteren Kellerduell gegen Stahnsdorf kommt.

TTC: Waczek, Reiche und Stapf je 1,5 Punkte; Kretzschmar 0,5 Punkte

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